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13.05.11

1. Weltkongress für klinische Psycho Neuro Immunologie in Zürich

Unter dem Thema "to restore health we have to go back to the future" fand in Zürich der erste Weltkongress für klinische Psycho Neuro Immunologie statt.

Als einer von ca. 200 anwesenden Therapeuten nahm Christoph Heinbach von OPT als kPNI Therapeut und Mitglied der Europäischen Gesellschaft für kPNI an der Veranstaltung teil.

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Namhafte internationale Wissenschaftler aus den Fachgebieten Medizin, Biochemie, Psychatrie und Bewegungswissenschaften trugen den neuesten Stand wissenschaftlicher Forschung bezüglich der Entstehung chronischer Krankheitsbilder - sogenannter Zivilisationskrankheiten (Herz-Kreislauf Erkrankungen, Metabolisches Syndrom - Stoffwechselstörungen, Depression, etc.) vor.

Menschen haben nie zuvor unter so vielen Stresseinflüssen gelebt wie heute. Unser Genom (Gesamtheit aller Gene) hat sich jedoch im Laufe der Zeit kaum geändert und das führt in der heutigen Umwelt zu immer neuen Problemen.

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Chronische, leichte Entzündungsprozesse (CLGI - Chronic low grade inflammation), die damit verbunden Signale an bestimmte Gehirnregionen und die über biologische Stressachsen (z.B. Sympathikus - Nebennieren) initiierte Aktivierung des Immunsystems sowie die Entstehung von Resistenzen gegen wichtige Stoffwechsel- und Stresshormone müssen als wesentlicher Wirkmechanismus der Krankheitsentstehung angesehen werden.

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Wir sind unseren Genen nicht ausgeliefert, sondern verändern bewußt oder unbewußt durch epigenetische Stresseinflüsse (Nahrung, Verhalten, Umwelt) deren Verpackungsmuster und damit auch gesundheitlich relevante Parameter von Stoffwechsel und hormoneller Regulation.  Das zeigt sich beispielsweise eindrücklich an den Auswirkungen von Stresseinflüssen in der Schwangerschaft und deren gesundheitlichen Folgen im späteren Leben (Metabolische Programmierung - Barker Hypothese).

Fazit: Die Wiederherstellung der Gesundheit ist nur mit einer Rückbesinnung auf unsere Herkunft und einer Lebensweise im Einklang mit unseren genetischen, insbesondere aber unseren epigenetischen Voraussetzungen möglich. Dazu sind Veränderungen der Nahrung, der Bewegungsgewohnheiten und nicht zuletzt des Verhaltens bzw. der psychosozialen Bedingungen erforderlich.