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Leistung

osteopathie

Die Osteopathie versteht Krankheit als eine gestörte Fähigkeit des Organismus zur Aufrechterhaltung eines Gleichgewichts seiner Körperfunktion. Durch diese, der Osteopathie zu Grunde liegende Philosophie, versucht der Osteopath nicht Symptome zu behandeln, sondern den Körper in seiner Aktivierung der Autoregulation - das heißt in seinem Bestreben, Störungen selbstständig zu beseitigen - zu unterstützen.

Grundsätzlich kann jede Erkrankung mit Hilfe der Osteopathie behandelt werden, denn die Osteopathie behandelt nicht die Erkrankung selbst, Osteopathiesondern die Störung der Körperfunktion, die zur Erkrankung geführt hat.

Das wichtigste Instrument der osteopathischen Medizin sind die Hände des Osteopathen und sein Verständnis für die Wechselwirkungen der verschiedenen Körpersysteme.

Durch seine Fähigkeit, mittels sanfter Berührung Bezirke veränderter Mobilität der unterschiedlichen Körpergewebe zu diagnostizieren, kann der Osteopath dort mit seiner Therapie ansetzen, wo eine gestörte Funktion das Gleichgewicht des Körpers beeinträchtigt. So aktiviert er die Selbstreinigungskräfte des Körpers.

Ein besonderer Schwerpunkt der Osteopathie ist die Behandlung von Säuglingen und Kleinkindern. Ihr noch in der Entwicklung befindlicher Körper lässt sich mit den sanften Methoden der Osteopathie besonders gut behandeln.